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Gerd Brüls, Annette Hoeft

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Infotag Bauernhofpädagogik in der Großregion

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Landwirtschaftlicher Erfahrungsaustausch in Burg Reuland

Dienstag, 1. April 2014

26 Landwirte, Lehrkräfte und Weiterbildner aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Liechtenstein trafen sich in Burg Reuland zu einem praktischen Austausch.

Heugabeln, Schubkarren und Besen kamen im Stall des Birscheider Hofes in Bracht zum Einsatz, als es darum ging, gemeinsam zu überlegen, wie Landwirtschaft erlebbar wird und was Kinder auf einem Bauernhof interessieren könnte.

Nach einem geschmacklichen Auftakt mit hofeigenem Schinken und Käse führte Dr. Ulrich Hampl, SÖL, kurz in die Bauernhofpädagogik ein. Gemeinsam mit Annette Hoeft, QuerWeltein, skizzierten die Teilnehmenden ihren eigenen Betrieb und entdeckten so die ersten eigenen Ressourcen schon während der Vorstellungsrunde.

Gemeinsam mit seiner Kuh stellte Luc Foeteler anschaulich das eigene Hof-Angebot vor, das in Kooperation mit dem KUZ durchgeführt wird. Und Elke Inden, vom Erlebnishof Bölingen RLP, schuf diverse ansprechende Möglichkeiten für den praktischen Austausch. So verging der Vormittag wie im Flug mit aktiver Gruppenarbeit und viel Spaß beim persönlichen Miteinander.

Am Nachmittag gab es im KUZ, Burg Reuland, einen Überblick über die Chancen der Bauernhofpädagogik. Elke Inden stellte sehr anschaulich die Möglichkeiten vor, Kindern das ganze Jahr über die Möglichkeit zu geben, die Landwirtschaft mit ihren unterschiedlichen Produktionszweigen zu entdecken. Den eigenen Hof neu betrachten, Netzwerke und Kooperationen schaffen waren hier  elementare Botschaften.

Bauernhofpädagogik als eigener Betriebszweig, Wertschätzung der prädagogischen Arbeit sowie zeitliche und finanzielle Kalkulationgehörten zu den besonders interessanten Themen.

Die Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Qualifikation für Landwirtinnen und Landwirte, aber auch für pädagogische Fachkräfte wurden anschließend im Plenum angesprochen. Sehr interessiert zeigten sich die Teilnehmenden an einem weiteren Austausch, gegenseitigen Hofbesuchen,  Fortbildungen für Lehrkräfte und ErzieherInnen und verschiedenen anderen fachlichen Themen.

Zum Abschluß packten alle virtuell Ihre "eigene Hofkiste" und übertrugen so die Erlebnisses des Tages auf ihren eigenen Betrieb.

Gerd Brüls fasste den Tag zusammen und gab einen Ausblick auf die Möglichkeiten in der DG. Im Verlauf der Veranstaltung war deutlich geworden: Bauernhöfe stellen mit ihrer vielfältigen Umgebung ideale außerschulische Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dar. Jeder Betrieb kann seine Spezialität herausfinden und hierzu ein entsprechendes Angebot entwickeln.

Der Infotag wurde organisiert und durchgeführt von der Stiftung Ökologie & Landbau in Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Schulungszentrum der Ländlichen Gilden, Grünen Kreise und der Agra-Frauen, QuerWeltein, Gesellschaft für regionale Kultur und Umweltbildung, Trier, mit freundlicher Unterstützung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz im Rahmen der Präsidentschaft des 14. Gipfels der Großregion.


Programm

Veranstaltungsort:

Bierscheider Hof, OT Bracht 22
KUZ, Burg Reuland,
Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG)

 

Weitere Information erhalten Sie bei den Veranstaltern:  

Landwirtschaftliches Schulungszentrum
der Ländlichen Gilden, Grünen Kreise
u. der Agra-Frauen

Gerd Brüls
Malmedyer Straße 63
B-4780 St. Vith, DG
Tel +32 (0) 80/41.00.60
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Dr. Ulrich Hampl
Schul- und
Seminarbauernhof
Gut Hohenberg,
Stiftung Ökologie & Landbau, SÖL,
Queichhambach
, RLP
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Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Annette Hoeft,
QuerWeltein – Gesellschaft für regionale
Kultur-und Umweltbildung, Trier, RLP
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